
Die MIT ist die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU NRW und versteht sich als Brücke zwischen der Politik und dem Mittelstand. Sie ist eine Vereinigung der CDU, die sich ordnungspolitische Ziele gesetzt hat, die geprägt sind von Eigenverantwortung, Freiheit des Wettbewerbs und der Förderung gesellschaftlicher Verantwortung in der Wirtschaft statt immer neuer staatlicher Regulierung. Erklärtes Ziel der MIT ist es, nach innen und außen als marktwirtschaftliches Gewissen der Union und als Reformmotor zu wirken.
Die MIT hat in Nordrhein-Westfalen fast 10.000 Mitglieder. Diese sind zu etwa 60% auch Mitglieder der CDU. Für die Mitgliedschaft ist dies aber nicht zwingend erforderlich. Ein großer Teil der Mitglieder sind selbstständige Unternehmer, Handwerker und Freiberufler, aber auch zunehmend angestelltes Management, Studenten, Beamte, Angestellte und Arbeiter. Jeder, der die Grundüberzeugungen der MIT teilt, ist herzlich willkommen.
Grundlegende Ziele der MIT sind:
Die MIT gibt Mittelständlern die Möglichkeit, an der politischen Willensbildung der Partei mitzuwirken. Die Mitglieder teilen ordnungspolitische Grundüberzeugungen und versuchen, diese in der Politik zu verankern. Die Landes, Bezirks-, Kreis- und Stadtverbände organisieren Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu mittelstandsrelevanten Themen, die in der Regel für die Mitglieder kostenfrei sind. Des Weiteren finden auf Kreis- und Stadtverbandsebene gesellschaftliche Veranstaltungen statt, sodass sich zahlreiche Möglichkeiten ergeben, Kontakte auf regionaler Ebene zu knüpfen.
Die MIT ist Teil der CDU. Sie beeinflusst allerdings innerhalb der CDU und auch in der Öffentlichkeit den politischen Meinungsbildungsprozess. Wir fühlen uns den Grundsätzen der Christlich Demokratischen Union verpflichtet. Dort, wo wir die Politik der CDU - gemessen an unseren Vorstellungen der sozialen Marktwirtschaft – für falsch halten, üben wir aber auch konstruktive Kritik.
Die MIT ist sowohl in der lokalen Ebene als auch im Bundesland und bundesweit organisiert. Wir wollen im Gemeinde- und Stadtrat ebenso wie in den Länderparlamenten und im Bundestag aber auch im Europaparlament für unsere Vorstellungen werben und diese durchsetzen. Wir glauben, dass mehr unternehmerisch denkende Menschen Politik machen und sich auf Ihrer jeweiligen Ebene für das Gemeinwohl einsetzen sollten.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) im Kreis Unna bittet alle Bürgerinnen und Bürger und insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen um Unterstützung. Die MIT will im Kampf gegen die gesetzliche Regulierungswut handfeste Vorschläge in die Entscheidungsgremien einbringen.
„Dazu fordern wir alle Menschen, die sich über unverständliche, unnötige oder ausufernde Vorschriften ärgern, auf, uns konkrete Beispiele zu nennen“, sagt Frank Murmann, Kreisvorsitzender der MIT. Im Mai hatte die Mittelstandsvereinigung in einer Umfrage festgestellt, dass das Thema Bürokratieabbau bei vielen Unternehmern auf der Wunschliste ganz oben rangiert. Murmann: „Der Oberbegriff Bürokratieabbau lässt sich aber schwer fassen. Wir brauchen konkrete Vorschläge zur Vereinfachung von Genehmigungsverfahren, Hinweise auf Vorschriften, die bereits durch andere Verordnungen geregelt sind, oder Gesetze, die sich aufgrund der fortschreitenden Entwicklung längst überholt haben“.
Die Rückmeldungen wird der MIT-Kreisvorstand sichten, rechtlich prüfen und dann in der Landesdelegiertenkonferenz als Anträge an den Landesvorstand einbringen. Daher sollten alle Vorschläge begründet und bis zum 31. Juli formlos an
frank.murmann@mit-nrw.de
gesendet werden. „Wir hoffen, dass möglichst viele die Möglichkeit nutzen, ihre Forderungen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können und in die Entscheidungsgremien transportieren zu lassen“, betont Frank Murmann abschließend.